Cozy Imkerei trifft auf Survival und Inselabenteuer:
Bienen züchten, Honig produzieren, rätselhafte Inseln erkunden und dabei einfach ein bisschen die Seele baumeln lassen.
Klingt gemütlich, oder?
Islands Beekeeper ist auch gemütlich – Meistens jedenfalls.
Denn während ich gerade noch friedlich durch die Landschaft laufe und nach einer neuen Bienenart suche, sollte ich vielleicht gelegentlich einen Blick auf meine Lebenswerte werfen. Sonst kann das entspannte Imkerleben nämlich ziemlich schnell vorbei sein.
Ehrlich gesagt finde ich diese Kombination sehr gewöhnungsbedürftig. Eigentlich mag ich keine Überlebensaspekte in Cozygames – aber für einige von euch ist gerade diese Zusammensetzung sicher interessant.
Das Indiegame verbindet cozy Gameplay mit Erkundung, Imkerei, kleinen Rätseln und Survival-Elementen. Und wer keine Lust darauf hat, die Inselwelt alleine zu erkunden, kann sogar gemeinsam mit Freunden losziehen: Islands Beekeeper lässt sich im Koop mit bis zu vier Spielern spielen.

Spielverlauf – Von Insel zu Insel auf der Suche nach Bienen
Natürlich spielen Bienen in Islands Beekeeper eine ziemlich wichtige Rolle. Wer hätte das wohl gedacht? 😄
Allerdings stehen wir nicht einfach nur irgendwo auf unserer kleinen Farm und kümmern uns den ganzen Tag um unsere Bienenstöcke. Stattdessen dürfen wir auf Entdeckungsreise gehen: Die Spielwelt besteht aus verschiedenen Inseln, die wir nach und nach erkunden können. Und genau dort warten unterschiedliche Bienenarten darauf, von uns entdeckt zu werden.
Ich kümmere mich also nicht nur um die Bienen, die ich bereits besitze, sondern möchte wissen, was es wohl auf der nächsten Insel zu entdecken gibt. Vielleicht finde ich dort eine neue Bienenart? Vielleicht benötige ich bestimmte Dinge, die ich nur dort finde? Vielleicht wartet irgendwo ein kleines Rätsel auf mich?
Bei all der Erkundung muss ich allerdings auch meine Lebensanzeige im Auge behalten, denn neben der gemütlichen Erkundung besitzt Islands Beekeeper auch einen Survivalaspekt.
Wir müssen unseren Charakter im Auge behalten und können nicht vollkommen sorglos durch die Welt spazieren. Gut, dass es Beeren, Honig und andere Dinge gibt, die wir finden oder auch kochen können.
Islands Keeper ist kein knallhartes Survivalspiel, bei dem ich nach drei Minuten panisch 20 Tiere töten und kochen muss, weil ansonsten mein virtuelles Leben beendet ist. Vielmehr pflanze ich immer wieder Beeren und Kochzutaten an, die ich dann direkt essen oder beim Kochen verwenden kann, wenn ich weider zurück in der Basis bin.
Der Survivalaspekt ist nicht nur nervig, sondern sorgt vielmehr dafür, dass die Zutaten, die wir bei der Erkundung finden eine höhere Bedeutung haben.

Merkmale: Viel mehr als nur Honig produzieren
Bienen suchen und entdecken
Einer der Punkte, die mir besonders gut gefallen, ist die Suche nach den verschiedenen Bienen. Diese bekommen wir nämlich nicht einfach alle direkt vor die Nase gesetzt. Wir müssen die unterschiedlichen Inseln erkunden und dort nach ihnen suchen. Dadurch wird das Sammeln neuer Bienen gleichzeitig zu einem Grund, die Welt zu entdecken.
Das sorgt automatisch für diesen kleinen Entdeckerdrang. Nur noch schnell hinter den nächsten Hügel schauen. Nur noch diese Ecke der Insel untersuchen – vielleicht gibt es dort schließlich eine neue Biene? Und plötzlich bin ich wieder eine Stunde unterwegs.
Verschiedene Inseln erkunden
Auch die unterschiedlichen Inseln tragen viel dazu bei, dass Islands Beekeeper für mich nicht wie eine reine Imkersimulation wirkt: Die Erkundung gehört fest zum Spielprinzip. Wir bewegen uns durch verschiedene Gebiete und suchen dort nach neuen Rätseln, Ressourcen und natürlich unseren summenden kleinen Freunden. Dadurch bekomme ich wesentlich mehr Abwechslung, als wenn sich das gesamte Spiel lediglich rund um einen einzigen Bauernhof drehen würde.
Und Erkundung funktioniert bei mir sowieso erschreckend gut. Wenn irgendwo ein Weg ist, muss ich wissen, wohin er führt. Wenn irgendwo etwas auffällig aussieht, muss ich nachsehen. Und wenn das Spiel möchte, dass ich nach links gehe, ist ziemlich sicher, dass ich zuerst nach rechts laufe. Ich lasse mir doch nichts vorschreiben – immerhin könnte ich dort schließlich etwas verpassen. 😄
Kleine Rätsel sorgen für Abwechslung
Zwischen Bienen, Ressourcen und Erkundung gibt es außerdem immer wieder kleine Rätsel zu lösen. Das gefällt mir besonders gut, weil dadurch eine weitere Spielmechanik hinzukommt, ohne dass Islands Beekeeper seinen gemütlichen Charakter verliert.
Die Rätsel machen aus der Erkundung mehr als ein bloßes Ablaufen der Landschaft. Ich muss meine Umgebung beobachten und gelegentlich überlegen, wie ich weiterkomme oder wie sich eine bestimmte Aufgabe lösen lässt. Dadurch fühlt sich die Welt für mich ein kleines bisschen mehr nach einem Abenteuer an.

Cozy – aber mit Survival
Auf den ersten Blick würde ich Islands Beekeeper ganz klar in die gemütliche Ecke einordnen:
- Bienen
- Natur
- Erkunden
- Imkern
- Gemeinsam mit Freunden spielen
Eigentlich fehlen nur noch eine Tasse Tee und eine Hund, der sich auf meine Füße legt.
Trotzdem sollte man den Survivalaspekt nicht vollkommen vergessen. Unser Charakter besitzt Werte, die wir im Auge behalten müssen. Wir können also nicht unbegrenzt durch die Welt ziehen und alles andere ignorieren.
Islands Beekeeper ist für mich kein typisches Survivalspiel. Aber eben auch kein vollkommen sorgenfreies Cozy Game. Es liegt irgendwo dazwischen.
Ich muss planen, mich vorbereiten und zumindest ein bisschen darauf achten, wie es meinem Charakter geht. Denn die seltenste Biene der Welt bringt mir vermutlich relativ wenig, wenn ich auf dem Weg zu ihr verhungere.

Gemeinsam summt es sich besser – Koop für bis zu vier Spieler
Besonders interessant finde ich außerdem die Möglichkeit, Islands Beekeeper gemeinsam zu spielen. Bis zu vier Spieler können im Koop zusammen losziehen. Und gerade bei einem Spiel wie diesem kann ich mir das wunderbar vorstellen:
- Gemeinsam Inseln erkunden
- Nach Bienen suchen
- Ressourcen sammeln
- Rätsel lösen
Und natürlich die wichtigste Aufgabe überhaupt: Sich gegenseitig die Schuld geben, wenn man sich vollkommen verlaufen hat (kleiner Insider).
Koop passt für mich hervorragend zu dieser Art von Spiel, weil Islands Beekeeper keinen permanenten Konkurrenzdruck benötigt. Stattdessen können wir gemeinsam etwas aufbauen und die Welt entdecken. Und wenn jemand eine interessante Biene findet, profitieren am Ende alle von der Entdeckung.
Fazit:
Islands Beekeeper ist für mich deutlich mehr als eine reine Imkersimulation.
Natürlich stehen Bienen im Mittelpunkt. Wir suchen sie auf den verschiedenen Inseln, beschäftigen uns mit der Imkerei und bauen uns nach und nach unser eigenes kleines Projekt auf. Aber drumherum steckt noch wesentlich mehr:
- Wir erkunden unterschiedliche Inseln
- Wir lösen kleine Rätsel
- Wir sammeln und entdecken
- Wir müssen gleichzeitig auf unseren Charakter achten
Und wenn wir möchten, können wir all das gemeinsam mit bis zu drei weiteren Spielern erleben.
Gerade diese Mischung aus Cozygame, Imkerei, Erkundung, Survival und Koop macht Islands Beekeeper für mich interessant. Das Spiel schafft es, über weite Strecken angenehm ruhig zu sein und mich dennoch immer am Ball zu halten, weil ich alles entdecken möchte.
Wer also Bienen mag, gerne Welten erkundet und ein gemütliches Spiel sucht, das gleichzeitig ein kleines bisschen mehr Herausforderung bietet, sollte sich Islands Beekeeper meiner Meinung nach ruhig einmal genauer anschauen.
Denn manchmal ist das Leben als Imker eben nicht nur Honig und Sonnenschein. Aber ziemlich cozy kann es trotzdem sein. 🐝
Wenn du dir nun nicht ganz sicher bist oder erstmal einige Bilder bzw ein Video sehen möchtest, dann schau doch gerne hier rein:
Wenn du jedoch Lust bekommen habt, das Spiel selbst zu spielen, dann kannst du es über Steam holen.
Spieledetails im Überblick:
Spielname: Islands Beekeeper
Entwickler: Akuseru Studio
Publisher: Akuseru Studio
Veröffentlichung: 28. Jul. 2026
Genre: Simulation, Survival
Entwickelt für: PC
Erhältlich auf: https://store.steampowered.com/app/3968160/Island_Beekeeper



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